Brouhaha mit Podpimp und Luebue Rotating Header Image

Brouhaha 17 – augsburgr.de und die Folgen

Brouhaha

brouhaha augsburgrNovember 2009 in Bayern – Der Augsburger Blogger Michael Fleischmann plant ein Weblog mit regionalen Informationen rund um Augsburg. Hierfür registriert er zunächst die Domain augsburgr.de, informiert aber umgehend die Stadt Augsburg und fragt an, ob dem Projekt etwas entgegenstünde. Die Antwort erhält er prompt – in Form einer Abmahnung zusammen mit einer Kostennote in Höhe von knapp 1.900 Euro.

Obwohl Oberbürgermeister Kurt Gribl die Abmahnung wegen des Echos in den Medien zurückzieht, sieht er sich seit dem Vorfall wiederholten „Verunglimpfungen“ ausgesetzt. Auf dem Microblogging-Dienst Twitter tauchen immer wieder zwitschernde Kurt Gribls auf, die aber mit dem Augschburger OB ungefähr soviel zu tun haben wie Twitter mit der alten Postkutsche.

Momentum, Reaktion und Relevanz diskutiert „Podpimp“ Alex Wunschel diesmal mit Gastmoderator „Argusauge“ Thomas Hillebrand:

Quellen

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Brouhaha 16 – Süddeutsche Zeitung und das gekaufte Lob für die iPhone-App

Brouhaha
Januar 2010 in München: Die Marketing-Abteilung der Süddeutschen Zeitung wagt sich zur Bewerbung der neuen iPhone-App auf das dünne Eis Social-Media. Sie lässt Blogger durch die schweizer Spezial-Agentur Trigami für positive Blogbeiträge zum iPhone-App bezahlen. Einige Blogger erliegen dem Reiz des schnöden Mammon und schreiben wohlwollende und lobende Beiträge . Ein Blogger stellt das Anliegen der SZ aber öffentlich an den Pranger, und unter einer kollektiven Entrüstung bricht die Süddeutsche Zeitung mit Wucht durchs Social-Media-Eis.
Momentum
18. Jan 2010: Blogbeitrag von Jan Tißler in Upload-Magazin für digitales Publizieren
„Peinlich, peinlich: “Süddeutsche Zeitung” kauft sich lobende Blogposts“
http://upload-magazin.de/blog/4943-sueddeutsche-iphone-app-trigami/#more-4943
Reaktion
Upload-Beitrag: über 50 Trackbacks, inzwischen 133 Kommentare
Artikel am 19.01.10 um 17.50 Uhr auf Süddeutsche.de „Missgkücktes Marketing – Viral, letal“ http://www.sueddeutsche.de/computer/412/500676/text/
Artikel „Falsches Lob“ in der Süddeutschen Zeitung vom 20.01. im Bereich „Medien“ von Marc Felix Serrao
Remo Uherek, Geschäftsführer von Trigami, gibt zu, seine Firma habe “großen Mist gebaut”, die interne Qualitätskontrolle habe versagt
Relevanz
Artikel im Stern „Lob auf Bestellung“ http://www.stern.de/digital/online/gekaufte-produktbewertungen-im-internet-lob-auf-bestellung-1536718.html
Artikel auf meedia: Jubel-Blogger-Aktion ein “Missverständnis” http://meedia.de/nc/details-topstory/article/jubel-blogger-aktion-ein-missverst-ndnis_100025728.html
Artikel in Meedia SZ stolpert über eingekaufte Jubel-Blogger http://meedia.de/nc/details-topstory/article/sz-stolpert-ber-eingekaufte-jubel-blogger_100025694.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=23&cHash=e8a69c0e4b
Google Suche nach Süddeutsche Zeitung iPhone app ist voll Brouhaha
Von 159 ca. 10 aktuelle Bewertungen die sich auf Trigami beziehen, dennoch positiv 4 Sterne
100 Tweets seit 18.1. zu Süddeutsche und iPhone
Quellen
Der ganze Verlauf des Brouhaha auf dem blog von Trigami
http://www.trigami.com/blog/2010/01/18/stellungnahme-zur-suddeutsche-zeitung-kampagne/
Interview von Trigami bei Fudder http://fudder.de/artikel/2010/01/20/die-sueddeutsche-und-ihre-iphone-app-darf-eine-zeitung-blogartikel-einkaufen/

Brouhaha

Januar 2010 in München: Die Marketing-Abteilung der Süddeutschen Zeitung wagt sich zur Bewerbung der neuen iPhone-App auf das dünne Eis Social-Media. Sie lässt Blogger durch die schweizer Spezial-Agentur Trigami für positive Blogbeiträge zum iPhone-App bezahlen. Einige Blogger erliegen dem Reiz des schnöden Mammon und schreiben wohlwollende und lobende Beiträge . Ein Blogger stellt das Anliegen der SZ aber öffentlich an den Pranger, und unter einer kollektiven Entrüstung bricht die Süddeutsche Zeitung mit Wucht durchs Social-Media-Eis.

Auslöser und Momentum

18. Jan 2010: Blogbeitrag von Jan Tißler in Upload-Magazin für digitales Publizieren

„Peinlich, peinlich: “Süddeutsche Zeitung” kauft sich lobende Blogposts“

Reaktion

Artikel am 19.01.10 um 17.50 Uhr auf Süddeutsche.de „Missgkücktes Marketing – Viral, letal“

Artikel „Falsches Lob“ in der Printausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 20.01. im Bereich „Medien“ von Marc Felix Serrao

Remo Uherek, Geschäftsführer von Trigami, gibt zu, seine Firma habe “großen Mist gebaut”, die interne Qualitätskontrolle habe versagt

Weitere Quellen

Der ganze Verlauf des Brouhaha auf dem Blog von Trigami

Interview von Trigami bei Fudder

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Mitschnitt: Social Media – Where Is The Beef 2010?

Am 14.01.10 war Brouhaha zu Gast bei einer Kooperationsveranstaltung der Junioren des Marketing-Club München und der Münchner Dependance der Agentur achtung!

Die Veranstaltung wurde live über www.1000mikes.com übertragen und erreichte zusätzlich zu den 60 Teilnehmern vor Ort weitere 300 Zuhörer über das Internet.

Hinweis: Wir haben die Episode aus dem Archiv von 1000mikes zusammengeschnitten, weshalb die Qualität leider etwas geringer ist als üblich. Zudem war Alex Mikro kaputt :-/

Weitere Links:

Archiv der Live Übertragung http://www.1000mikes.de/show/brouhaha

Brouhaha-Blog mit weiteren Brouhahas http://www.brouhaha.de

Alle in dem Vortrag verwendeten Links finden sich auf der Bookmark-Sharing-Plattform delicious

Für die kompletten Unterlagen des Vortrags gerne eine kurze Mail an feedback@brouhaha.de

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Brouhaha 15 – Jack Wolfskin, oder wenn die Abmahn-Tatze zuschlägt

brouhaha_wolfskin_webDer Brouhaha

Oktober 2009 in Deutschland: Wie ein Blitz fährt eine Abmahnwelle in die kuschelige Katzenstube. Denn der Wolf war geweckt: Jack Wolfskin, der Spezialist für Outdoor-Bekleidung erwirkt unter Androhung rechtlicher Schritte bei der Jedermanns-Bastel-Social-Commerce-Plattform dawanda.de die Löschung von 43 Artikeln. Jack Wolfskin sah bei den von den Nutzern gestalteten Produkten den Markenschutz ihres „Tatzen-Logos“ verletzt. Darüber hinaus wurden weiteren 10 Freizeit-Bastlern Abmahnungen und Unterlassungserklärungen mit einer Kostennote von jeweils knapp 1.000 Euro zugeschickt. Auch diese hatten auf dawanda eigens entworfene Produkte mit Pfoten und Tatzen verkauft.

Das einsetzende, einhellige Katzengejammere wurde jedoch so laut, dass der Wolf seine Krallen zumindest teilweise wieder einfahren musste.

Shownotes

<folgen>

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Brouhaha 14 – Wie eine zerbrochene Gitarre United Airlines in die Knie zwang

Intro: Norman vom Normcast (Thanx, Norman!)

Frühjahr 2008 in Amerika: Der Sänger Dave Carroll fliegt mit United Airlines über Chicago nach Nebraska. In Chicago beobachet er, wie das Bodenpersonal seine Taylor Gitarre im Wert von 3,500 Dollar beim Umladen auf den Boden wirft. Am Zielort angekommen war der Gitarrenhals gebrochen, 1.200 Dollar Schaden.

9 Monate kümmerte er sich vergeblich um Schadensersatz, veröffentlicht aber am 6.7.2009 frustriert ein – für United Airlines – verhängnisvolles Video: „United Breaks Guitars

Momentum

06.07.09 Video „United Breaks Guitars“ (5,5 Mio Views bis Mitte September 2009)

Reaktion

08.07.09 United Airlines reagiert

10.07.09 Dave stellt Video online und berichtet von der angebotenen “Wiedergutmachung”

10.07.09: Bob Taylor von Taylor Guitars reagiert mit 2 Min Video mit Tipps zur „Reisen mit Gitarren“

17.08.09 Song 2 http://www.youtube.com/watch?v=h-UoERHaSQg mit 250.000 Aufrufen in 10 Tagen, bis Mitte September 380.000

Relevanz

Über 5,5 Mio Aufrufe des Videos auf Youtube in 7 Wochen mit 35.000 Bewertungen und 21.000 Kommentaren

26.07.09: Meldung: “Lied lässt Aktienkurs von United um 10 % einbrechen

Interessante Analyse von Buzz Study mit Social Radar

Quellen

Die Original-Geschichte auf dem Blog von Dave Carroll http://www.davecarrollmusic.com/story/united-breaks-guitars

Link zum Video „United Breaks Guitars“ http://www.youtube.com/watch?v=5YGc4zOqozo

Bericht bei L.A. Times Daily Travel Blog am 7.7.09 mit 150 Kommentaren http://travel.latimes.com/daily-deal-blog/index.php/smashed-guitar-youtu-4850/

Blog-Beitrag bei LeGourmand http://www.legourmand.de/?p=1729

Blog-Beitrag bei BasicThinking http://www.basicthinking.de/blog/2009/07/14/united-breaks-guitars-youtube-video-zwingt-airline-in-die-knie/

Bericht auf N-TV.de http://www.n-tv.de/wirtschaft/marktberichte/United-zerbricht-Gitarren-article406919.html

Bericht Handelsblatt Online http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handelsblatt-kommentar/wie-ein-country-saenger-eine-fluglinie-duepiert;2434356

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Brouhaha 13 – Das Eigentor von Jako

Sommer 2009 in Deutschland: April 2009 kommentiert der Fussball-Blogger Frank Baade das neue Logo des Sportartikel- und Fussballtrikot-Herstellers Jako auf seinem Blog etwas unglücklich mit Worten wie „Schlurch / Aldi / Lidl und Scheisse“. Die Firma Jako war von diesem frivol-subjektiven Freistoss nicht unbedingt angetan und bat die Kanzlei Horn & Kollegen sich mit Trainer Baade angemessen ins Benehmen zu setzen. Kurzum: Sie schickte Frank Baade eine Abmahnung inklusive Abmahngebühr und Unterlassungserklärung. Man verständigte sich, nahm den Artikel vom Netz und die Sache schien geregelt, bis Trainer Baade im August 2009 eine Art „Vertragstrafe“ vors Tor flatterte mit der Begründung, der Artikel sei immer noch im Netz zu finden. Die Umstände für diese Begründung bescheerte Jako allerdings binnen Kürze eine äußerst zweifelhafte Popularität.
Auslöser, Momentum, Reaktion und Relevanz diskutiert Podpimp Alex Wunschel diesmal mit Kai Lorentz aka Probek.

Links:
Blog von Probek
Blog von Trainer Baade
Blog Artikel auf “Alles außer Sport”
Presse-Mitteilung von Jako
Kommentar der Pressemeldung auf allesaussersport.de
Unterhaltsame Aufbereitung des Falles bei Thomas Knüwer / Handelsblatt
podpimp vs. probek auf dem off-the-record-Blog

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Brouhaha 12 – Wie Vodafone zum Vodafail der Generation Upload wurde

Auslöser, Momentum, Reaktionen und Relevanz des Brouhaha diskutieren Podpimp und Luebue in den ca. 30 Minuten.

Shownotes (werden noch ergänzt)

Links

Blog von Vodafone

Blog-Beitrag von Felix Schwenzel auf wirres.net

PR-Blogger zum Thema Vodafail

„Making-of-Video” des Spots

Umfrage: Verlieren Blogger durch Werbung ihre Glaubwürdigkeit?

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Brouhaha 11 – Wie Sennheiser nur knapp dem Community-Bashing entkam

brouhaha_sennheiserHeute mit Gast-Moderator Reiner “RichterDi” aus dem HiFi-Forum.de

Brouhaha

Sommer 2009 in Deutschland – In einer der größten Hifi-Communities Deutschlands bahnt sich für die Premium-Marke Sennheiser ein PR-Desaster an. Denn Sennheiser versetzt Anfang 2009 die Hifi Community mit dem US-Launch des Premium-Kopfhörers HD800 in helle Vorfreude. Der Kopfhörer im Wert von ca. 1.000 Euro ist allerdings auch im Juni noch nicht in Deutschland erhältlich, und somit mehren sich Gerüchte um die Vertriebs- und Preispolitik der Premiummarke. Als sich der Sales Director Consumer Electronics von Sennheiser endlich zu einem Beitrag in Forum hinreißen lässt, gießt er mit seiner Aussage nur Öl ins Feuer und der Flächenbrand breitet sich aus.

Auslöser

Sennheiser kündigt Anfang 2009 einen neuen Kopfhörer der Spitzenklasse an: Den HD 800. Die Ankündigung setzt geschickt soziale Medien ein. So wird der Betreiber des weltweit größten Hifi Forums – headfi – vorab eingebunden und postet schon kurz vor der offiziellen Verkündung. Auch in den folgenden Tagen posten “Jude” und andere Mitglieder von der Community von der Consumer Electronics Show. Link

Die deutschen Kopfhörer-Fans kommen allerdings nicht so schnell in den Genuss des Kopfhörers, dürfen aber ab Ende Mai den Kopfhörer-Fans in USA beim Auspacken der deutschen HD 800 zu sehen . Link

Sennheiser begründet das mit selektiver Vertriebs- und Preispolitik.

Momentum

Reaktion
Erste Reaktion von Sennheiser in Person von Marcus Briesenick, Sales Director Consumer Electronic im hifi-forum.de

Zweite Reaktion von “Uwe vom Sennheiser-Team” am 04.08.09

Relevanz
Verlust der Glaubwürdigkeit in der Community?
Google-Suche nach „Sennheiser HD800“ -> Platz 4 ist der Hifi-Forum-Thread
Sogar Sammelbestellungen werden nicht ausgeführt

Take-Aways
„In der Krise loslegen ist zu spät“
„Persönlich antworten“
Sennheiser UK machte es richtig

Quellen

Der offene Brief an Sennheiser im HiFi-Forum mit 500 Beiträgen

Die erste Reaktion eines Sennheiser-Mitarbeiters

Zweite Reaktion von “Uwe vom Sennheiser-Team” am 04.08.09

Der „Laberthread“ mit 1500 Beiträgen

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Brouhaha 10 – Otto und die 50-Euro-MacBooks

brouhaha10

Heute mit Gast-Moderation: Daniel Fiene (Twitter, Podcast “Was mit Medien”)

28. Juli 2009 in Hamburg: Auf der eCommerce-Plattform Otto.de wurden aufgrund einer technischen Panne Apple MacBooks für schlappe 49,95 Euro anstatt für reguläre 1.699 Euro angeboten. Die Nachricht verbreitete sich auch über Twitter und 2.565 Onliner bestellten binnen 2 Stunden 6.534 Notebooks.

“Zu früh gefreut” war die erste Reaktion des Versandhauses, es sei kein Kaufvertrag zustande gekommen. Die Besteller ärgerte aber weniger die Tatsache nicht wirklich ein Schnäppchen gemacht zu haben, sondern eher die anfänglich etwas hilflosen Aktionen und Reaktionen des Versandhauses.

Zwei Tage später gestand OTTO den Fehler ein, entschuldigte bei allen Kunden und machte ihnen ein sattes Angebot…

Brouhaha

28. Juli 2009: 2 Stunden lang gab bei Otto.de aufgrund einer technischen Panne das MacBook oder das MacBook Air für 49,95 Euro anstatt 1700 Euro.

Momentum

Für Kunden unverständliche Aktionen wie

  • Eigenständige Wandlung  des Kaufgegenstandes von “Laptop” in “Laptoptasche”
  • Änderung der Bestellhistorie auf Otto.de

Missverständliche Reaktionen seitens Otto.de:

  • Protokollierter Interview-Versuch zwischen Richard Gutjahr und Otto-PR-Mann Martin Schleinhege

Reaktion

  • Otto entschuldigt sich zwei Tage später in einer Pressemitteilung und macht ein Angebot zur Wiedergutmachung
  • Geschätzte Kosten: 340.000 Euro

Relevanz

Coverage auf Twitter: Ca. 350 Tweets mit #otto binnen 24 Stunden

Coverage in reichweitenstarken Online-Medien (Auswahl, bis 30.07.09 abends)
Abendzeitung , NDR Info , Focus Online , Zeit-Online, Merkur-Online, T-Online

Coverage der Wiedergutmachung in Süddeutsche Zeitung, WeltKompakt etc. (Auswahl)

Take-Aways

  • Spirale Twitter -> Web -> Medien führt zu “Verlust” von ca. 340.000 Euro seitens Otto
  • Hoher medialer Gegenwert des Brouhaha durch die Medienmeldungen (welche das Thema sehr neutral behandelten)
  • Offen, inwiefern die “Wiedergutmachung” ähnliche mediale Aufmerksamkeit erhält. Trend hält aktuell an. Klassische Medien mit Zeitversatz setzen auch auf Nachrichtenwert “Wiedergutmachung”
  • Die “Personifizierung” stärkte den Brouhaha
  • Google-Suche “Otto MacBook” wird leider noch dominiert mit den Negativmeldungen

Weitere Links

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Brouhaha 09 – The Best Job of the World

brouhaha09150Anfang 2009 schreibt das Tourismusbüro in Queensland Australien den besten Job der Welt aus: Ein halbes Jahr Inselranger im Great Barrier Reef spielen. Ein bisserl Fische Füttern, den Pool sauber halten, Post holen, darüber im internet schreiben und videobloggen. Und das auch noch für einen Lohn von umgerechnet 13.000 Euro monatlich. Das Ergebnis: Über 30.000 Bewerbungsvideos landen in Australien.

Der Brouhaha

Als erste Bewerberin für „Den besten Job der Welt” tat sich eine „Tegan” mit ihrem Video-Angebot hervor, sie würde sich für den Job sogar die Umrisse des „Great Barrier Reef” tätowieren lassen.
Dieses Video wurde dann sogar in den Massenmedien aufgegriffen.
Es stellte sich heraus, dass Tegan im wirklichen Leben Rhiannon Craig heisst und für die betreuende Agentur Cummins Nitro arbeitet.
Das Video war ein Fake.

Momentum

Erstes Momentum 15. Jan 2009: Massenmedien greifen Thema auf „Frau lässt sich für Job tätowieren”
Brouhaha-Momentum: 19. Januar / Marketing Blog Mumbrella enthüllt die Geschichte

Reaktion

Tourism Queensland CEO Anthony Hayes bedauert den Vorgang

Relevanz

Eher keine, denn 30.000 Bewerber, 3 Mio. Besucher auf der Website mit 200 Mio. Seitenaufrufen zeigen: Es geht trotzdem

Take-Aways

Kampagnen anschieben erlaubt, aber „Don’t fool the crowd”

Quellen

The best Job of the World

Mainstream Medien nehmen das Thema auf

„The Rant” / Der Aufreger im Blogbeitrag „ Anatomy of a social media disaster”

Tegan sagt die Wahrheit

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